Scout und Philosoph - Igor Oleinikov - Malerei

16.09. bis 21.10.17


Vernissage am Samstag, 16.09.2017, 19 Uhr, gemeinsam mit dem Künstler.
Zur Einführung spricht Johann Döbele.

Igor Oleinikovs Bilder erzählen Geschichten, geben ihr letztes Geheimnis jedoch nicht preis. Die Dargestellten, meist Einzelkämpfer, scheinen fernab des Alltags und durch spirituelle Elemente entrückt. Ein Erbe der russischen Heimat Oleinikovs. 1968 zwischen Schwarzem und Kaspischen Meer geboren, war sein Leben schon früh von der Kunst geprägt. Er besuchte die Kunstfachhochschule, war nach dem Militärdienst als Agitprop-Maler tätig und fand nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion seinen Weg als freischaffender Künstler. Dieser führte ihn 1996 durch die Städtepartnerschaft Krasnodars nach Karlsruhe, wo er ein Studium an der Kunstakademie begann. Nach einem Wechsel an die Düsseldorfer Akademie wurde er von Markus Lüpertz zu seinem Meisterschüler ernannt. Seit 2007 lebt und arbeitet Oleinikov in Berlin.
Oleinikovs Werke ziehen unseren Blick in eine fiktive Welt, in der der Mensch eng mit der Natur verwoben ist, teilweise gar eins scheint mit ihr. Gleichzeitig beleuchtet er die Rolle des Menschen in der globalisierten Welt und auch immer wieder das eigene Selbst als Künstler. Die Anziehungskraft seiner Kunst erreicht Oleinikov zum einen durch unerwartete Motive, zum anderen durch eine Bildtechnik, die an die dramaturgische Filmsprache des sowjetischen Regisseurs Andrei Tarkowski erinnert, den Oleinikov bewundert. Durch die Verbindung von Ölfarben mit Bleistift und teilweise Kreiden schafft er Kontraste, die uns in eine imaginäre Welt entführen.

Die vollständige Ausstellungsliste senden wir Ihnen gerne als PDF zu.