Oleinikovs Werke ziehen unseren Blick in eine fiktive Welt, in der der Mensch eng mit der Natur verwoben ist, teilweise gar eins scheint mit ihr. Gleichzeitig beleuchtet er die Rolle des Menschen in der globalisierten Welt und auch immer wieder das eigene Selbst als Künstler. Die Anziehungskraft seiner Kunst erreicht Oleinikov zum einen durch unerwartete Motive, zum anderen durch eine Bildtechnik, die an die dramaturgische Filmsprache des sowjetischen Regisseurs Andrei Tarkowski erinnert, den Oleinikov bewundert. Durch die Verbindung von Ölfarben mit Bleistift und teilweise Kreiden schafft er Kontraste, die uns in eine imaginäre Welt entführen. (E.W., J.D.)

1968   geb. in Krasnodar, Südrussland
1983 - 1987   Kunstfachhochschule, Krasnodar
1987 - 1989   Agit-Prop-Maler, Lederwarenfabrik Smirnov, Krasnodar

Freischaffender Künstler

1990   erste Ausstellungen
1991 - 1996   Umzug nach Moskau
1997 - 1999   Kunstakademie Karlsruhe, Klasse Prof. Meuser
1999 - 2001   Kunstakademie Düsseldorf, Klasse Prof. Jörg Immendorff
2001 - 2003   Kunstakademie Düsseldorf, Klasse Prof. Markus Lüpertz

Ernennung zum Meisterschüler

Seit 2004   Freischaffender Künstler
Seit 2007   lebt und abeitet in Berlin