Nach der Lehre im väterlichen Fasson-Betrieb erlernte Eugen Batz an der Fortbildungsschule das freie Zeichnen. Er bereiste kunstträchtige Orte, besuchte die Kunstgewerbeschule in Elberfeld und festigte seinen künstlerischen Werdegang. 1929 trat er dem Bauhaus in Dessau bei und folgte 1931 Paul Klee an die Düsseldorfer Kunstakademie. Ab 1933 arbeitete er vorwiegend in der väterlichen Firma und so blieb bis Kriegsende wenig Zeit für seine Kunst. 1946 kehrte Batz mit Ausstellungen und der Veröffentlichung einer Grafikmappe zurück in die Kunstwelt. 1949 war er Mitbegründer der „Neuen Rheinischen Sezession“ und setzte seinen Reise-Zyklus durch Italien, Spanien, später in die Türkei und in den 70er Jahren durch Tunesien fort. Durch eine Herzerkrankung 1959 zog er sich aus dem Familienbetrieb zurück und hatte dadurch mehr Zeit für die Malerei. (E.W., J.D.)