Einladung zum Talk mit den Künstlerinnen und Prof. Sui am 26.012019

Begleitend zur Ausstellung "Neues Gegenüber entwickelt neue Inspiration - zwei Künstlerinnen und ein Photograph" laden wir am Samstag, 26.01.2019 um 19:00 Uhr zu einer persönlichen Begegung ein.

Britta Lumer kommt aus Berlin und Claudia Tebben aus Gelsenkirchen zu uns; den Part für Robert Häusser übernimmt der Mannheimer Photohistoriker Prof. Dr. Claude W. Sui.

Wir würden uns über Ihre Voranmeldung freuen - telefonisch oder per Mail.


Jedes der OEuvre ist selbständig und anders. Sie treten in keinen
Vergleich und doch verstärken sie die Bedeutung des anderen.
In der gemeinsamen Ausstellung sind diese Metaphern zu spüren.
Das ist höchst inspirierend und spannend.

BRITTA LUMER, Berlin: Ihre Tuschearbeiten sind eine Balance zwischen Planbarem und Zufälligem in einer innovativen Technik. Durch Auftragen, Wischen, Verläufe und Konturen umkreist sie ihr Thema Menschenbilder, deren Zugang sie derart offen lässt wie den Malprozess selbst.
Als beiläufiger Widerstandsakt gegen die scheinbare Eindeutigkeit der Bilder, beschreibt der Kunstverein Potsdam ihre Arbeiten.

CLAUDIA TEBBEN, Gelsenkirchen: Die Künstlerin findet ihre Inspiration in der ursprünglich informellen Malerei, die sie gekonnt weiterentwickelt. Ihre Erinnerungsbilder sind schichtweise aufgebaut, Flächen treffen auf Chiffren und Zeichen, Grobes auf Weiches und Zartes. Die reduzierte Farbpalette lässt Landschaften erahnen, die unter den Schichten etwas Rätselhaftes bergen.

ROBERT HÄUSSER, Mannheim: Seine ganz eigenständig außergewöhnlichen Schwarzweiß-Photographien sind durch eine Bildfindung geprägt, die von geometrischen Strukturen, über
vielschichtige Perspektiven bis zu poetischen Kompositionen reicht. Der Mannheimer Lichtbildner brachte seinen inspirierenden Blick ins Bild. Er komponierte mit der Wahrnehmung, der Ästhetik und der vertrauten Wirklichkeit.